
Traditionelle Finanzen nehmen Krypto an
Geoff Kendrick, Leiter der Krypto-Forschung bei Standard Chartered, deutet darauf hin, dass die Schnittstelle zwischen traditionellen Finanzen und Kryptowährungen einen Wendepunkt erreicht. Mit der Einführung von Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs) in den USA, sieht Kendrick eine Zukunft, in der traditionelle Fondsmanager sich zunehmend Krypto-Investitionen zuwenden. Die Einführung dieser kryptobasierten Produkte signalisiert eine wachsende Konvergenz der traditionellen und digitalen Vermögensmärkte.
Zinssenkungen und Krypto-Stabilität
Die potenziellen Zinssenkungen der US-Notenbank im Jahr 2024 könnten die Volatilität verringern und langfristige Anlagen wie Bitcoin und Ethereum begünstigen. Kendrick bemerkt die Widerstandsfähigkeit dieser großen Kryptowährungen auch inmitten von Inflationsbedenken. Er spricht von den anfänglichen Abflüssen aus Bitcoin-ETFs als ein vorübergehendes Problem, beeinflusst von äußeren Ereignissen wie den FTX-Abflüssen, sieht aber einen Aufschwung mit neuen traditionellen Investoren, die in den Markt eintreten.
Zukünftiges Wachstum und Normalisierung
Angesichts der massiven Zuflüsse in diese kryptobasierten Produkte erwartet Kendrick eine signifikante Verschiebung in der Mittelzuweisung, insbesondere bei Rentenfonds. Er prognostiziert Nettozuflüsse in Bitcoin-ETFs, die bis Ende des Jahres 50 bis 100 Milliarden Dollar erreichen könnten, und erwartet einen wesentlichen Beitrag zu spot Ether-ETFs, sollte die SEC-Zulassung erteilt werden. Der Schwung hinter kryptobasierten ETFs weist nicht nur auf eine strahlende Zukunft für digitale Vermögenswerte hin, sondern auch auf eine notwendige Evolution im traditionellen Finanzsektor.
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