Nordkoreanische Hacker nutzen Tornado Cash zum Geldwaschen

Nordkoreanische Hacker der Lazarus-Gruppe waschen 12 Millionen Dollar in ETH über Tornado Cash, trotz US-Sanktionen und Verhaftungen bleibt der Dienst durch Smart Contracts aktiv.

Nordkoreanische Hacker nutzen Tornado Cash zum Geldwaschen

Waschen von Hacker-Geldern durch Nordkorea

Nordkoreanische Hacker, die mit der berühmt-berüchtigten Lazarus-Gruppe in Verbindung stehen, nutzen aktiv den Coin Mixer Tornado Cash, um einen beträchtlichen Betrag von 12 Millionen Dollar in Ether (ETH) zu waschen. Diese illegale Aktivität fand über zwei Tage statt und umfasste mehr als 40 Überweisungen, die von der Blockchain-Analysefirma Elliptic dokumentiert wurden.

Hacking-Geschichte und Sanktionen

Die Lazarus-Gruppe wird mit einer Reihe von bedeutenden Kryptowährungsdiebstählen in Verbindung gebracht, wobei sie in den letzten sechs Jahren über 3 Milliarden Dollar angesammelt hat. Zu den bemerkenswerten Hacks gehören der 100 Millionen Dollar schwere Heco Bridge und die HTX-Plattform. Die Nutzung von Tornado Cash, gegen das im August 2022 US-Sanktionen verhängt wurden, ist eine Methode der Gruppe, die Herkunft ihrer gestohlenen Gelder zu verschleiern.

Unter Sanktionen stehender Dienst weiterhin aktiv

Trotz der Beschlagnahme eines anderen Mixers, Sinbad, durch die US-Behörden und der Verhaftung der Gründer von Tornado Cash wegen Geldwäschevorwürfen, bleibt die Plattform aufgrund ihrer dezentralisierten Smart Contracts weiterhin in Betrieb. Diese Verträge entziehen sich der Kontrolle und können nicht eingestellt werden, was sie zu einer anhaltenden Möglichkeit für Entitäten wie Lazarus macht, ihr Vermögen zu reinigen.

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