
Rechtsstreitigkeiten lassen nach
In dem vergangenen Jahr konnte Ripple eine Reihe juristischer Siege verbuchen und sieht nun Licht am Ende des Tunnels im umstrittenen Kampf gegen die SEC. Ripple erzielte bedeutende Gerichtsentscheidungen, von denen eine XRP gesetzlich nicht als Wertpapier einstufte, was zusätzlich durch die Ablehnung der Berufung der SEC durch das Gericht gestärkt wurde. Zudem wurde alle gegen sie vorliegenden Anschuldigungen gegen das Top-Management von Ripple, CEO Brad Garlinghouse und den Executive Chairman Chris Larsen, abgewiesen.
Die Stille vor dem Sturm?
Während die Ripple-Community die relative Stille um die Klage genießt, verfolgen Rechtsexperten jede kleinste Bewegung in den stillen Gewässern. Fred Rispoli, eine aktive juristische Stimme in dem Fall, äußerte seine Bedenken über die unheimliche Ruhe. Mit dem 12. Februar, der das Ende der Entdeckungsphase für Schadensersatzansprüche markiert, das naht, sorgt die Abwesenheit jeglicher SEC-Bewegung für hochgezogene Augenbrauen. Anwalt Jeremy Hogan teilt dieses Gefühl und ist misstrauisch gegenüber der Ruhe von einer bislang durch Feindseligkeit geprägten Prozessführung.
Der Weg vorwärts für Ripple
Wenn der 12. Februar näher rückt, signalisiert dies das Herannahen der Sanktionsphase, in der die Implikationen vergangener Wertpapierverkäufe geprüft und mögliche Konsequenzen entschieden werden. Rispoli, überrascht von der mangelnden Beweisantragsstellung der SEC, schlägt zwei mögliche Ergebnisse vor: entweder eine Einigung nach Überprüfung der Entdeckungsbefunde durch die SEC oder eine Fortsetzung des rechtlichen Diskurses in das Sanktionsverfahren hinein. So oder so erwartet Ripple, dass bis 2024 die Überreste der Klage der SEC gelöst sein werden, womit ein umstrittenes Kapitel ihrer Geschichte geschlossen wird.
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