
Bankensteigen in die Blockchain ein
Michael Hsu, der aktuelle amtierende Leiter des Office of the Comptroller of the Currency (OCC), hat auf neue Regeln hingedeutet, die auf die operative Belastbarkeit großer Banken abzielen. Diese bevorstehenden Vorschriften berücksichtigen Dienstleistungen von Dritten, jedoch wird dabei übersehen, wie solche Banken Blockchain-Netzwerke nutzen könnten, um reale Vermögenswerte zu tokenisieren – eine bedeutende Lücke, die neue Schwachstellen im Finanzökosystem einführen könnte.
Tokenisierungstrend und Regulierung
Der Trend der Tokenisierung von Vermögenswerten wie US-Staatsanleihen und Unternehmensschulden wird von Regulatoren anerkannt, wobei der Vize-Vorsitzende der Fed das Bundesüberwachungsprogramm für neuartige Aktivitäten hervorhebt. Weltweit hat auch Hongkong Richtlinien für die Tokenisierung von Wertpapieren festgelegt. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf erlaubten Blockchains, die von Regulierungsbehörden unterstützt werden, im Gegensatz zu erlaubnislosen Blockchains, die als risikobehaftet gelten und daher strengere Kapitalanforderungen anziehen.
Debatte um Dezentralisierung
Bei einem Symposium des OCC kam es zu einer Debatte über die Notwendigkeit von Blockchains für die Tokenisierung von Vermögenswerten, wobei ein einheitliches von Zentralbankbehörden kontrolliertes Ledger vorgeschlagen wurde. Diese Diskussion verpasst jedoch die Notwendigkeit der Dezentralisierung für die operative Widerstandsfähigkeit und Sicherheit. Dezentralisierung, veranschaulicht durch die robuste und seit 2009 nicht gehackte Bitcoin-Blockchain, ist ein Grundstein zur Minderung von Cyber-Risiken, im Kontrast zu den Verwundbarkeiten erlaubter Netzwerke.
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